Macbeth

Veröffentlicht: Februar 13, 2016 von robertweber in Trash
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Endlich bin ich mal dazu gekommen, mir die hochgelobte Neuverfilmung des Bühnenklassikers reinzuziehen und war bereits nach fünf Minuten vom Shakespeare-Gephrasel entnervt. Genervt haben auch die Rotfilter, die uninspirierten Schlachtengemälde, die Zeitlupen und die Darsteller. In diesem Film passiert absolut nichts und nur, weil sich die Dialoge reimen, ist das noch lange keine Kunst. Angeblich verfallen Macbeth und seine Gattin im Handlungsverlauf dem Wahnsinn ob ihrer Greuel, als da wären Königs-, Kinder-, Freundes- und Frauenmord. Tatsächlich aber werden sie einfach immer nur blasser und unglaubwürdiger. Das einzige, was der Streifen vermittelt, sind Selbstmordgedanken, denn die hat man, nach zwei Stunden sinnlos geopferter Lebenszeit, in denen sich der Zuschauer deutlich mehr quält, als Macbeth auf der Leinwand.

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