Archiv für September, 2014

Sin City II – A Woman To Die Or Kill For

Veröffentlicht: September 30, 2014 von robertweber in Kann man sehen
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Für die Frauen in Sin City II würde man tatsächlich sterben (oder töten, je nachdem), und bis auf eine gilt das auch umgekehrt. Eigentlich ein Film für Romantiker, nicht nur weil Doc Emmet (Zurück aus der Zukunft) einen heroinsüchtigen Kurpfuscher spielt. Optisch brillant wie schon der 1. Teil wirkt die Story gelegentlich wie ein wieder aufgegossener Pfefferminztee*, vor allem gegen Ende säuft der Film etwas ab, trotzdem wird der 2. Teil von Sin City schlechter gemacht, als er ist. Mit der richtigen Sorte Humor ist man dort an einem preisvergünstigten Kinonachmittag gut aufgehoben, sofern man auf heiße Bräute, abgehackte Köpfe, Mickey Rourke und gebrochene Finger steht und nicht allzusehr die logischen Lücken im Drehbuch hinterfragt.

Robert Weber

*(Den Vergleich habe ich von Thilo Bock, wenn ich mich nicht irre, im Zusammenhang mit der neuen Platte von Element of Crime, bei ihm war es Fenchel, aber auch da kann ich mich täuschen.)

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Wer braucht schon ein Drehbuch und Schauspieler?

Veröffentlicht: September 24, 2014 von robertweber in Uncategorized

Heute 21.30 Uhr bis 23 Uhr: Die Trashfilm Radioshow auf Pi-Radio 88,4.

Die Frage könnte auch lauten: Wer braucht schon Gesprächspartner im Radio? Heute nur mit Oz Ordu und mir, wobei Oz prophezeite, dass gerade weil Karsten Krampitz und Dirk Knieriem keine Zeit haben, dies die beste Sendung werden wird. Ich bin gespannt.

Scream it again

Veröffentlicht: September 18, 2014 von robertweber in Uncategorized

Abteilung Kuriositäten oder nutzloses Wissen: Der Wilhelmsschrei. Seit 1951 ein Klassiker.

Guardians of the Galaxy – von Robert Weber

Veröffentlicht: September 2, 2014 von robertweber in Sollte man sehen
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Endlich wieder mal ein Film, den man wirklich gerne gesehen hat. Scharfe Bräute in Lederklamotten, muskelbepackte Männer, riesige Laserkanonen, coole Sprüche und explodierende Raumschiffe, dazu ein großartiger Soundtrack. – Der obligatorisch-sentimentale Hollywood-Familienscheiß wird in der ersten Minute abgehakt, ansonsten verhalten sich alle so, wie man sich als kleiner Junge vorstellt, dass die Erwachsenenwelt funktioniert.

Comic-Helden mit rudimentären, menschlichen Problemen (Vater tot, Mutter tot, Frau tot, Tochter tot, alle ermordet, man selbst Opfer medizinischer Experimente) blasen einfach alles weg, was sich ihnen in den Weg stellt und werden dadurch Freunde fürs Leben.

Besonders angenehm: Keine unerwarteten Wendepunkte, keine Cliffhanger mit plötzlichem Szenenwechsel, keine Bomben, die innerhalb von Sekunden entschärft werden müssen, keine menschlichen Konflikte, die nicht durch eine ordentliche Prüglei oder mit Hilfe eines Raketenwerfers gelöst werden könnten. – Hier wird gar nicht erst versucht, so etwas wie Spannung aufzubauen, man setzt auf den Trashfaktor, Humor und das große Spektakel.

Guardians of the Galaxy hält, trotz kaum vorhandener Story, mehr, als er verspricht, und ähnlich wie in Planet der Affen: Revolution, spielen hier computeranimierte Charaktere menschliche Schauspieler locker an die Wand.

Werbeeinblendung: „Schauspieler und Handlung – das fünfte Rad am Wagen?“ Die Trashfilmradioshow am 24.09. um 21:30 auf Pi-Radio 88,4 oder per Livestream.

Dem Waschbären in meiner Küche und dem Baum vor meinem Fenster werde ich in Zukunft jedenfalls mit größerem Respekt begegnen, und wenn letzterer stirbt, pflanze ich einen Ableger ein, alleine, um ihn tanzen zu sehen.

Pure Unterhaltung, mehr gibt der Film nicht vor zu sein, aber das macht er richtig gut.