Planet der Affen: Revolution – von Dirk Knieriem

Veröffentlicht: August 16, 2014 von robertweber in Geht so, Uncategorized
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Der Affe mit der Waffe

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Szenenfoto „Planet der Affen: Revolution“

Die Computeraffen sehen ziemlich gut aus, der Film ist ziemlich öde. Das reicht jetzt wahrscheinlich nicht als Trash-Film-Rezension. Also ein paar Details:

Das Schauspielerensemble ist den ganzen Film über farblos und langweilig, was es um so schwerer macht mit den erzählten Familiendramen und Problemen mitzugehen. Überhaupt menschelt es an allen Ecken und kein Klischee wird ausgelassen. Die einzige positive Ausnahme ist Gary Oldman, aber der geht ja immer. Der oberfiese Bösewicht ist ein Affe namens Koba, der schon im Kino als Hitler-Affe identifiziert wurde. Was dann Gary Oldman in seiner Rolle als fanatischer Anführer der Menschen zu Stalin machen würde. Und als ob das nicht reichen würde : Koba war um 1900 der Deckname von Stalin als er als Propagandist für die SDAPR unterwegs war.

Da denk jetzt bitte mal drüber nach Herr Krampitz 🙂

Der eigentliche menschliche Hauptdarsteller ist jemand der Jason Clarke heißt und den ganzen Film über völlig unauffällig ist. Er steht meistens einfach nur so rum und ist verzweifelt. Man hätte ihn auch gleich animieren können, vielleicht sogar als digitalen Charlton Heston Wiedergänger?  Beim Nachsehen bei imdb fiel mir auf das der schon in einigen Filmen war die ich tatsächlich gesehen habe. Aber der ist mir nie aufgefallen. Genauso ist es auch im neuen Planet der Affen.

Irgendwas hat die Macher getrieben den  Film auf über 2 Stunden auszudehnen, was nur noch mehr auf die Hänger im Drehbuch hinweist. Überhaupt ist die Geschichte voll von logischen Fehlern und Widersprüchen das man öfter mal  ins Grübeln kommt.

Die Menschen und die Affen leben ein paar Kilometer auseinander und haben über Jahre nichts voneinander mitbekommen. Die Menschen sitzen in ihrer Stadt (San Francisco) und verfeuern Benzin als Energiequelle wohnen aber praktisch in Sichtweite von einer Talsperre mit Wasserkraftwerk. 2 (in Worten zwei) Wochen bevor alle Energiereserven verbraucht sind kommt jemand auf die geniale Idee das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen damit man endlich mal Strom hat. Den braucht man nur für 2 Dinge : ein Funkgerät um eine Armee in die Stadt zu kriegen und damit endlich das ipad wieder geht mit den Familienbildern drauf. 4 Leute und 2 Tage braucht es dann noch um das Kraftwerk nach keine Ahnung 10 Jahren wieder in Betrieb zu nehmen. So geht das den ganzen Film weiter.

Die visuelle Umsetzung hat mir dagegen gut gefallen. Aber das reißt es eben auch nicht raus.

Aber es gibt eine Szene in dem Film die mich sofort an Donkey Kong erinnert hat:

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Der Affe mit der Waffe_html_20c27e10Szenenfoto „Planet der Affen: Revolution“

War aber wahrscheinlich keine Absicht 😉

Das war wieder nichts im Kino diesmal, ich hoffe da kommt noch was Gutes in diesem Jahr.
Der letzte gute Film den ich im Kino gesehen habe war der neue Jim Jarmush und das ist auch schon wieder 8 Monate her.

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