Archiv für März, 2014

Non-Stop ist von der ersten Sekunde an spannend, da wir (und wenn ich wir sage, meine ich mich) schon wissen, was passieren wird. Naja so ungefähr. Wir haben die Vorschau gesehen. Alle 20 Minuten stirbt an Bord eines Flugzeugs ein Mensch und Liam Neeson als flugbegleitender Air Marshal wird verdächtigt, das ganze angezettelt zu haben.

Ich wusste bis heute nichts von der Existenz der Air Marshals und glaube jetzt mal, dass es die tatsächlich gibt. Zum gesteigerten Sicherheitsbedürfnis der Amerikaner passt’s, ich recherchiere das also nicht, das könnt ihr machen (und wenn ich ihr sage, meine ich dich).

Es geht ins Flugzeug. Das Setting nach Abflug ist klar. Vorm Abflug wird uns der Air Marshal als gebrochener Mann mit Alkoholproblem vorgestellt. Während des Abflugs hat er Angst. Er hat keine Flugangst, eher Startangst. Also über den Wolken wäre alles gut, kämen da nicht dauernd diese bösen SMSe mit den bösen Drohungen. Und tatsächlich wird an Bord pünktlich gestorben. Zu allem Übel halten fast alle den Air Marshal für den Übeltäter. Nur wir und Julianne Moore glauben an den armen Mann.

Julianne Moore und Liam Neeson sind ein super Hollywoodpaar. Da sollte noch einiges auf uns zu kommen. Hallo Hollywood, hörst du mich? Mit dem demografischen Wandel steigt die Nachfrage nach älteren Liebespaaren. Es müssen nicht immer Leonardo DiCaprio und Kate Winslet sein.

Wieder an Bord. Die Kreisfahrten der Kamera irritieren mich, denn sofort stelle ich mir vor, welche und wie viele Flugzeugsitze für diese Fahrten abmontiert werden mussten. Wo stehen die rum? Einzeln oder als Reihe? Wer baut sie wann wieder ein? Oder werden die Fahrten ganz am Schluss gedreht und die Sitze landen direkt nach Abmontage beim Fundus? Oder dürfen gar die Setpraktikanten jeweils einen mit nach Hause nehmen? Die Sitze sind nämlich ganz außerordentlich. Zumindest die der Business Class. Komfortable Sitz- und Liegeschalen. Riesig. Aber sehr hässlich, finde ich. Ich würde so einen Sessel nicht zu Hause haben wollen.

Das Katastrophenszenario entwickelt sich rasant, schon kommt des Marshals Konterfei im Fernsehen, im Bordfernsehen. Kurz entsteht so was wie eine Bordrevolution, die die guten gewinnen. Nach einer kurzen total authentisch wirkenden Marshal-Ansprache wendet sich das Blatt und der Marshal wird ab sofort unterstützt beim Bombe entschärfen, zumindest drinnen im Flugzeug während draußen die Kampfjets eskortieren.

Der Plot ist ganz schön zusammengeschustert. Terror ist klar, aber wieso ein scheinbar vom eigenen amerikanischen Sicherheitspersonal zum Absturz gebrachtes Flugzeug 3000 Leute (die vom World Trade Center?) rächen könnte, versteh ich nicht. Da wird was gefaselt von Land beschützen und trotzdem schutzlos und nichts habe sich geändert. Die Terroristen sind echte Amerikaner, ein abgerissener Weißer und ein schnieker Schwarzer, beide womöglich mit Kriegstraumata belastet. (Afghanistan, Irak?) Mit im Boot bzw. Flugzeug saß noch des Marshals Marshalkollege, der aber schon seit geraumer Zeit tot in der Ecke des Flugzeugklos klemmt.

Das ist die übliche Propaganda, Gott schützt Amerika, Amerika schützt Amerika, Air Marshals schützen Amerika. Beinahe wär’s schon wieder schief gegangen. Und apropos Propaganda. An Bord sitzt ein vollbärtiger Mann mit Takke und wird aufgrund dieser Äußerlichkeiten angefeindet. Der Mann ist aber Arzt und darf seinen Arztberuf oben in der Luft an den Sterbenden ausüben, obwohl er in der Praxis gar kein praktizierender Arzt sondern spezialisierter Molekularforscher ist. Diese Detail-Information trägt nix zur Handlung bei, ist aber wichtig, denn alle sollen wissen: auch Moslems haben gut arbeitende Gehirne. Jeder Terrorist ist ein Moslem. Aber nicht jeder Moslem ist ein Terrorist. Meine Damen und Herren.

Dieser Film wird bald als Free-TV-Premiere zu sehen sein. Dann werde ich ihn mir vielleicht im Rahmen eines verzappten Samstagabends noch mal anschauen. Überhaupt könnte man sich inzwischen einen ganzen Liam-Neeson-Fernsehabend vorstellen. Man zappt in allen Programmen auf die gleiche Fresse. So wie es Bruce-Willis- oder Nicolas-Cage-Abende gibt. In den Werbeunterbrechungen schmier ich Stullen, häng die Wäsche auf und telefonier mit meiner Mutter. Obwohl, dafür ist es dann vielleicht zu spät.

Kinoleinwandbeleuchtung (Lichtinstallation, stumm)

Kinoleinwandbeleuchtung
(Lichtinstallation, stumm)

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Grand Budapest Hotel – Von Claudia Mair

Veröffentlicht: März 26, 2014 von robertweber in Sollte man sehen
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„Günther wurde in den Katakomben gemeuchelt.“

Ich kann das bezeugen, ich hab’s gesehen. Leider haben Zeugen in dieser Geschichte kein langes Leben …

Aber sollte ich auch ungewöhnlich früh und auf unappetitliche Weise dank Willem Dafoe das Zeitliche segnen,  ich bereue es nicht, Zeugin dieser unerhörten Ereignisse geworden zu sein.  Denn ich habe mich verliebt in diesen Film und in seine Protagonisten, den Hotelchef Gustave und seinen Lobby Boy Zéro. Deshalb würde ich es auch vorziehen, nicht in den Katakomben oder in einem finsteren Berliner Hinterhof gemeuchelt zu werden, bevor ich das nahezu biblische Alter erreicht habe, das mich für Gustave reizvoll machen würde. Vielleicht sollte ich mir von Tilda Swinton die Adresse ihrer Maskenbildnerin geben lassen, um den Reifungsprozess optisch zu beschleunigen.

Nicht nur die liebenswerten Charaktere haben es mir angetan, auch das verspielte Ambiente und die gedrechselten Sätze von Gustave, bei denen die Synapsen im Hirn vor Begeisterung zu blinken beginnen. Dieser Film wirkt wie eine üppig in Blüte stehende Sprach-Oase in einer Zeit, in der Adjektive in äußerst schlechtem Ruf stehen und die Sätze in Romanen immer kürzer werden.  Wen wundert‘s da, dass dieser Film von Schriften Stefan Zweigs inspiriert wurde. Ich habe den Duft des parfümierten Gustave und seines Wortpotpourris jedenfalls  immer noch in der Nase – denn man braucht kein Duft Kino, um die sinnliche Phantasie des Zuschauers anzusprechen, wie dieser zauberhafte Film beweist, der auf seine skurrile Art poetisch und äußerst vergnüglich ist.

Zu den Zutaten dieses in seiner Leichtigkeit so kunstvollen Films gehört auch eine Mischung illustrer Schauspieler wie Tilda Swinton und Adrien Brody, die sich von ihrer besten Seite zeigen. Das gilt auch für den vielversprechenden Newcomer Tony Revolori . Willem Dafoe gibt, wie schon erwähnt, den gruseligen Killer, der die elegantesten Ski-Schuhe trägt, die ich je gesehen habe. Überhaupt ist alles eigenartig stilvoll, dafür sorgt nicht zuletzt der schnurrbärtige Gustave (Ralph Fiennes), der  anachronistische Held, der selbst in den brenzligsten Situationen Zeit findet für Gedenkminuten und Poesie. Wir sollten es ihm gleich tun, dann würden sich wohl einige Dramen im Leben auf angenehme Art relativieren.

Grand Budapest Hotel – Von Robert Weber

Veröffentlicht: März 26, 2014 von robertweber in Geht so
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Eine Woche später endlich zur richtigen Zeit, im richtigen Kino und auch noch im richtigen Film gelandet, Grand Budapest Hotel von Wes Anderson – der David Precht von Hollywood, scheinbar tiefschürfend in seichten Gewässern fischend.

Grand Budapest Hotel – was gibt es zu sagen? Ein Film, der sich mehr liebt, als seine Zuschauer. Zu artifiziell, um zu unterhalten, nicht artifiziell genug, um als Kunst durchzugehen. Die Schauspieler dürfen schauspielern, und wenn man Spaß daran hat, Schauspielern dabei zuzusehen, was sie während der Grundausbildung gelernt haben, ist das sicher ok.

Budapest Hotel will skurril und originell wirken, bleibt aber z.B. deutlich hinter dem ähnlich gelagerten Delicatessen zurück, der in seiner Bösartigkeit und in seinem Einfallsreichtum wirklich originell und skurril war. Anderson Witz dagegen rangiert häufig auf dem Niveau von Amateurfilmern und bedient sich großzügig im Gagrepertoir der Stummfilmära. Vieles, was man bereits bei Charlie Chaplin, Fatty Airbuckle, Laurel & Hardy oder Harold Lloyd gesehen zu haben glaubt.

Eine funktionierende Telefonzelle mitten in einer Wiese umgeben von Heuschobern mag ja noch bei einem Studentenfilm als witzig durchgehen, Füße aber, die aus dem Schnee herausragen, sind seit Buster Keaton nur noch abgedroschen; eine Schießerei im Stil einer Saloonschlägerei, einer fängt an, alle anderen ballern mit, ohne nach dem Grund zu fragen (natürlich schießen alle vorbei) kann man machen aber ist das komisch? Eine wilde Verfolgungsjagd im Zeitraffertempo auf einer Skipiste erinnert formal an eine Szene aus Tanz der Vampire, einer der schlechtesten Gags („Ich werte das als ein Unentschieden“) an Ritter der Kokosnuß. Eigentlich habe ich nur auf eine Tortenschlacht gewartet und selbst die wurde zumindest immer wieder angedeutet, zumindest spielt Süßkram eine tragende Rolle.

Die Bildsprache sicher opulent, fast schon barock, gleichzeitig merkwürdig bieder, kein Vergleich zu einem Tim Burton etwa. Der ganze Film eigentlich ein selbstverliebtes, manieriertes Machwerk und von der Art Humor, über den Pastorentöchter lachen. Letztlich etwas „für die ganze Familie“ und ich weiß nicht, was man schlimmeres über einen Film sagen kann.

Marion hingegen fand ihn zumindest sehenswert, und auch Claudia war schwer begeistert.

Non Stop – Von Robert Weber

Veröffentlicht: März 18, 2014 von robertweber in Kann man sehen
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Zur falschen Zeit am falschen Ort ist ja seit „Die Hard“ in den Volksmund eingegangen, ebenso wie „Ich bin zu alt für diese Scheiße!“ Das Trashfilm-Kollektiv ist ja entweder zur falschen Zeit am richtigen Ort oder am richtigen Ort zur falschen Zeit oder, wenn eines von beiden schon nicht klappt, dann ist man wenigstens im falschen Kinosaal.

Heute haben Anika und ich so ziemlich alles in der Richtung hinbekommen, ok, wir waren zur falschen Zeit am richtigen Ort, während Anika zwei Wochen vorher am falschen Ort zur richtigen Zeit war, während Marion zur richtigen Zeit am richtigen Ort im falschen Saal saß, das aber vor drei Wochen. Heute, wie gesagt, Anika und ich, zur falschen Zeit, am richtigen Ort, im falschen Film, im falschen Saal, was zumindest Anika aufgrund der ganzen Kinderfilmtrailer aufgefallen ist. Ich wäre ja sitzen geblieben und hätte mich gewundert, warum nicht „Non Stop“ läuft, sondern Bibi und Tina (wer weiß, ob ich den Unterschied gemerkt hätte), so aber haben wir aber gerade noch rechtzeitig vor dem Abflug der Maschine den richtigen Saal erreicht. Zu dem Zeitpunkt hatte Marion schon eine ¾ Stunde „Grand Budapest Hotel“ hinter sich. Sie war zwar auch zur falschen Zeit gekommen, aber gerade noch rechtzeitig und hatte sogar auf Anhieb den richtigen Saal gefunden, den Film musste sie dann alleine sehen, weil ein Film, von dem man die erste 3/4 Stunde nicht gesehen hat, irgendwie sinnlos ist.

Non Stop also für Anika und mich. Sie Flugangst, ich Panik vor Flughäfen. Im Flughafen spielt ja „Die Harder“, für mich der absolute Horrorfilm, weil ich ja aus einem Flughafen nie mehr herausfinden würde, ein Kammerspiel in einem Flugzeug dagegen, in dem eine Bombe tickt und alle 20 Minuten ein Passagier umgebracht wird – so what? Ich hoffe, mein nächster Flug nach Basel in zwei Monaten wird ähnlich aufregend. (Obwohl, eigentlich bin ich zu alt für diese Scheiße.)

Non Stop – ein Liam Neeson Film, wie schon alle Liam Neeson Filme vor ihm, zumindest die, in denen er den Actionheld mimt (96 Hours, The Grey). Merkwürdig spannend und zugleich spannungs- und farblos. Produktionstechnisch eher auf Fernsehniveau. Ein alkoholkranker, psychisch labiler Sky-Marshal wird das Opfer einer jetzt von mir nicht genannten Intrige, der ein Flugzeug zum Opfer fallen soll, nebst 150 Passagieren. Er ein gebrochener Held, alle anderen gegen ihn.

Die Charakterzeichnung der Hauptfigur zweifellos gelungen, ein paar unerwartete Wendungen – die waren zu erwarten, warum das ganze passiert, bleibt mehr oder weniger schleierhaft, Hauptsache, es passiert irgendwas. Non Stop wartet mit ein paar netten Gimmicks auf, kann stellenweise fesseln, sogar emotional berühren und für sechs Euro an einem Kinotag fand ich den Film absolut ok; originelles, spannendes Kino geht aber anders.

Non Stop, wie gesagt, wäre eine Top Fernsehproduktion geworden, fürs Kino ist der Film sowohl von der Story als auch von der Optik her eindeutig zu schlaff. Anika wiederum meinte, sie fand ihn durchaus spannend, und als eine gebrochene Nase eingerenkt wurde, zog sie es sogar vor, lieber mich anzusehen, weil ihr das dann doch zu brutal war, das mit dem einrenken. Mehr kann man von einem Dienstag Nachmittag eigentlich nicht erwarten, und wie man ungestraft auf der Flugzeugtoilette eine Zigarette raucht, den Trick kenn ich jetzt auch.

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Robert Weber als Liam Neeson in Kino 6 bzw. 8

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Und als sein diabolischer Gegenspieler Wes Anderson in Kino 10.

Ergänzende Kritiken zu den beiden Filmen Non Stop und Grand Budapest Hotel dann nächste Woche. Wir hoffen, beim nächsten Mal wieder zur gleichen Zeit am gleichen Ort im gleichen Saal zu sein.

Grand Budapest Hotel – Von Marion Pfaus

Veröffentlicht: März 18, 2014 von rigoletti in Sollte man sehen

Das Grand Budapest Hotel ist ein typischer Wes Anderson. Das Grand Budapest Hotel ist kein typischer Wes Anderson. Typisch, weil die Figuren allesamt Schrullen sind, aufrecht und aufrichtig. Untypisch, weil sie nicht schrullig genug sind. Da ginge doch noch viel mehr.

Wes Anderson beschwört mit seinem Schrullenensemble (siehe Tabelle) und den dazu gebuchten Gastschrullen immer wieder eine Filmwelt voller Visionen, von denen man in der Wirklichwelt schon als Kind entwöhnt wird. 

wes_anderson_tabelle

Voll der Visionen ist auch das Grand Budapest Hotel. Untypisch ist, dass Wes hier eine Zeitreise macht. Sonst sind seine Filme im hier und jetzt oder im nirgendwo angesiedelt. Beim Grand Budapest Hotel sind’s die 30er Jahre mit dem sich anbahnenden Nazikrieg. Ebenso untypisch ist, dass Wes Andersen seinen Film nach Europa verlegt. Normalerweise blicken wir in typisch amerikanische Abgründe.

Der Concierge M. Gustave (Gastschrulle Ralph Fiennes), ein- und ausgeführt über die Verschachtelung, dass eine junge Frau die Büste eines Schreibers bewundert, der leibhaftig im Jahr 1985 der Kamera seine Memoiren vorliest und darin von der 1968 stattgefundenen Begegnung mit dem Besitzer des Grand Budapest Hotels berichtet, der beim damaligen Abendessen seine Lebens- und Hotelgeschichte erzählt und dabei Monsieur Gustav und seinen Lobby Boy Zero, das jugendliche Alter Ego des Besitzers, zum Leben erweckt.

Ein t(d)olles Leben lebt der Concierge als diskreter Freund und Wächter seiner Gäste und Liebhaber reicher alter Damen. Bis eine von ihnen stirbt. Er erbt beträchtliches, wird aber von den erbschleichenden Nachkommen des Mordes bezichtigt und flieht und wird gefangen und flieht wieder, den ergebenen Zero immer an seiner Seite. Haarsträubende Szenen. Brillante Schrullendarsteller. Grandios geführte Kamera. Die Kamera ist ebenfalls Darsteller, Schrulle. Sie fährt immer mit, zoomt ran und schwenkt zackig vor oder hinterher. Und das ist typisch für Wes Anderson, die zentralen Perspektiven, die Symmetrie im Bild, die 90°-Schwenks, die punktgenauen Zooms. Und selbstverständlich sind die Bilder bis ins Details durchkomponiert.

Der Film ist toll, witzig, Komödie, Krimi und Märchen. Einfach bezaubernd. Trotzdem geh ich ein wenig enttäuscht aus dem Kino. Schon im Vorfeld war ich bereit, aus Görliwood (neudeutsch für Görlitz), wo der Film in einem alten Kaufhaus gedreht wurde, einen Kult zu initiieren und eine Reisegruppe dorthin zusammenzustellen. Aber jetzt will ich gar nicht mehr nach Görlitz. Der Film war mir nicht schrullig genug. Er hat mich dann doch zu wenig überrascht. Wobei die Massenschießerei im Hotel, die Adrien Brody anzettelt, ganz großartig und sogar überraschend ist. Fällt mir grad ein.

Überraschend war auch, dass ich ohne die übliche Kinogruppe um mich rum im Kino saß. Der Film hatte gerade begonnen, da klingelte mein Händi. Unangenehme Situation, klar. Ich nahm nicht ab, auch klar. In einem kurzen SMS-Verkehr klärte sich, dass die anderen im Kino 6 bei Non-Stop sitzen. Aha, dachte ich, Missverständnis. Nach Ende des Grand Budapest Hotels wechselte ich geschwind rüber ins Kino 6, um den Show Down wer jetzt warum Liam Neeson in diese beschissene Situation gebracht hat, noch mitzukriegen. Aber in Kino 6 dozierte in einem bunten Farbfilm Charlie Hübner von der Leinwand. Noch ein Missverständnis. Egal.

Das hat Robert über diesen Kinobesuch geschrieben und dies ist sein Verriss zum Hotel, während Claudia offensichtlich auch Wes-Anderson-Fan geworden ist.

Fährt jemand mit nach Görlitz? Ich will doch mal dahin.

Fährt jemand mit nach Görlitz? Ich will doch mal dahin.